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Gott kommt uns entgegen

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Gedanken zu Weihnachten.
Felix Zgraggen,
Bei der Vorbereitung für die Advents- und Weihnachtszeit hat uns ein Bild aus dem 15. Jahrhundert von Fra Angelico, die Geburt Christi, in den Bann gezogen und herausgefordert. Der Dominikaner hat seinen Mitbrüdern im Konvent entscheidende Szenen aus dem Kirchenjahr in den Kreuzgang und auch in die Zimmer gemalt. So liefen sie immer wieder daran vorbei und wurden zur Betrachtung eingeladen.

Wenn wir das Weihnachtsbild betrachten, fällt zunächst auf, was alles nicht darauf ist. Keine Lichter, kein Baum, keine Geschenke, keine Deko. Das Kind liegt nicht einmal in der Krippe. Neben den Eltern, Maria und Josef, sind auf der Darstellung noch Katharina und Petrus der Märtyrer – beides prominente Vorbilder der damaligen Zeit – Ochs und Esel und für jeden Menschen auch ein Engel in der Höhe. Alle schauen wie gebannt auf das Kind. Ruhe und Frieden statt Weihnachtsstress.

Wenn wir von Weihnachten reden, so möchten wir von weihnachtlicher Stimmung reden, von frommen Gefühlen und von mehr Mitmenschlichkeit, die die Welt braucht, und vom trauten Zusammensein in der Familie, nach dem sich so viele sehnen.
Schon in den sechziger Jahren hat Pater Karl Rahner sich seine Gedanken zu Weihnachten gemacht. Er plädiert dafür, sich mutig zum Kern des Festes vorzuwagen: «Soll man sich also ingrimmig in diesen Tagen verkriechen oder gefasst „Weihnachten“ mitmachen, weil es immer noch am besten und anständigsten ist, sich nicht merken zu lassen, wie es einem inwendig zumute ist? Nun, man könnte ausser diesem und jenem noch etwas anderes tun, nämlich bedenken, was Weihnachten eigentlich sagt, wenn man es christlich versteht. … Man könnte sich fragen, ob nicht eben doch ganz inwendig in einem (ob man amtlich Christ ist oder nicht) der unwahrscheinliche Mut sitzt, an Weihnachten zu glauben, an das wahre Weihnachten, und zwar ob man es zugibt, oder ob man meint, es nicht glauben zu können. … Weil Gott Weihnachten gemacht hat, ohne uns zu fragen, ist es nämlich möglich, dass wir mehr glauben, als wir zugeben. …. Wir können ihm gegenüber uns gewiss tot stellen, sagen, dass wir damit nichts anfangen können, wir können versuchen, uns an das Alltägliche und Überschaubare zu halten, das Beleuchtete mustern und uns versagen, uns dem ungreifbaren Lichte zuzuwenden, das alles Beleuchtete für uns erst sehbar macht. Aber das Geheimnis durchwaltet eben doch unser Dasein und zwingt uns immer wieder, ihm entgegenzublicken: in der Freude, die keinen Gegenstand mehr kennt, in der Angst, die die Selbstverständlichkeit unseres Daseins auflöst, in der Liebe, die sich als unbedingt und ewig gültig weiss, in der Frage, die über ihre Unbedingtheit und unbegrenzte Weite erschrickt. … »

Weihnachten also ein Fest des Glaubens? – Gott kommt uns entgegen, mit oder ohne Glitzer. Ganz bestimmt begegnet er uns in jedem Menschen in Not, dem wir beistehen.

An der Stelle sei an unsere Adventsaktion 2018 erinnert: Wir sammeln für ein beeindruckendes Projekt zugunsten von geistig und physisch beeinträchtigten Menschen in Südindien: «Snehamandiram», was so viel heisst wie «Haus der Liebe». Athira Mlavil kennt es persönlich und ist unsere Verbindungsfrau in Wädenswil. Der Bau einer Krankenstation steht an. Da wollen wir gerne mithelfen. Herzlichen Dank für jede Spende!
Frohe Weihnachten!

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Vermerk: Adventsaktion

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Bereitgestellt: 12.12.2018
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