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Ansichten einer heilen Welt

Dominik Lötscher<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-waedenswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>225</div><div class='bid' style='display:none;'>3155</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>
Riskiere schon jetzt einen Blick ins Atelier von Dominik Lötscher. Für die Vernissage im September braucht es noch etwas Geduld.
Sabine Zgraggen,
In unserem Forum » Heart & Art möchten wir künstlerischen Talenten aus unserer Pfarrei eine Plattform geben und das Bewusstsein schärfen, dass jeder Mensch verschiedene Talente hat, die wir einander mitteilen können. In dieser zweiten Ausstellung werden wir in diesem Jahr gemalte Bilder von Dominik Lötscher zeigen.

Als Vorpremiere durfte ich einen Blick in sein Atelier und seine Gedanken dahinter werfen. Worum geht es ihm beim Malen?
«Es gibt diese Schönheit noch, auch wenn sie verunstaltet erscheint. Das Schöne IN der Schöpfung können wir nicht vernichten. Der schöpferische Akt des Malens als das, was bereits DA IST!»
Dominik Lötscher will mit seinen Bildern sichtbar machen, was schon IST.
Gemäss ihm sucht das «Kollektiv der Menschheit» das Schöne. Es ist in den Menschen bereits angelegt und somit gibt es eine Art von «paradiesischen Traumbildern».

Seine Bilder sollen eine Möglichkeit sein, den «Anschluss an Gott wieder neu zu finden». Wer seine Bilder betrachtet, darf Gedanken vom Himmel, vom Paradies als Erinnerung sehen und weiter tragen. Kühn der Gedanke, wieder einen Blick «auf das Unversehrte» zu werfen - denn da stecke ihm gemäss die Ewigkeit bereits drin. «Der Geschmack dieser Ewigkeit ist sowohl in der Seele wie auch in den gemalten Bildern mit drin».

Dominik Lötscher hat seit seiner Kindheit dieses «Feine, Unversehrte, Heilige» gesehen. Trotz gewisser Brüche im Leben, ist ihm «der Faden zur Hoffnung» nie gerissen. Er tritt dafür ein, dass alles wieder heil werden kann. Versöhnung und Frieden sind ihm wichtig. Es ist dieser Friede, den die Welt aus seiner Sicht wieder neu braucht.

An dieser Stelle frage ich ihn, was mit Menschen ist, die den Faden zum Göttlichen hin verloren haben? Er überlegt und antwortet: «Wenn man auf Anklage verzichtet und den Weg der Selbstverantwortung geht, dann kann neuer Raum für Gottes Gegenwart entstehen.»
Mit seinem Beruf als Umweltwissenschaftler, hat er diese Gedanken immer wieder verbinden können. Im Studium machte er aber bereits die Erfahrung, dass auch seitens der Wissenschaft versucht wird, zu Verhaltensänderungen hin zu führen. Allerdings wird dabei meistens «das Universelle» ausgeklammert. Eine «wissenschaftliche Ethik, ohne Gott» greife ihm zu kurz. Da hatte er ursprünglich einmal andere Hoffnungen. Er sieht Umwelt und Schöpfung näher zusammen.

Sein Maltalent hat Dominik Lötscher erst in den letzten Jahren, seit 2013, entwickelt. Er dachte sich: «das kann ich auch». Mit seinen Bildern möchte er uns eine Freude bereiten. Er male hauptsächlich Tiere, Pflanzen, Landschaften; Menschen noch eher selten. Aber auch das möchte er noch wagen. Es sei ihm wichtig, «sich selber neue Herausforderungen zu setzen und daran zu wachsen».

Wir freuen uns, in Berührung mit seinen gemalten Bildwelten zu kommen! Ein Datum zum Vormerken: Sonntag 8.9.19, beim » Vernissage beim Chilekafi nach dem 10 Uhr Gottesdienst.

Herzliche Einladung!
Sabine Zgraggen

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Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 21.06.2019
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