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Zu Besuch bei Vater Wolf

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Auf der Suche nach einem lohnenden Ausflugsziel?
Sabine Zgraggen,
Zu Besuch bei «Vater Wolf»

Haben Sie schon mal von «Vater Wolf» gehört? Niklaus Wolf von Rippertschwand, geboren 1. Mai 1756, gestorben 18. September 1832. Vor 200 Jahren wirkte dieser Mann als «Heiler» im Dienste Gottes im Luzernischen. Von ihm sind Tausende von Heilungen überliefert, vorrangig durch das Gebet und die Anrufung des Namens Jesu!
Er war Bauer und Politiker, der sich in den Unruhezeiten der französischen Revolution für den Erhalt der Klöster einsetzte. Schon damals wurde er «beargwöhnt», denn die Kirche galt als «rückständig».

Aber, wie auch heute, sind es die Ratsuchenden und Kranken, die nach Wegen der Erneuerung und Heilung fragen. Es sind diejenigen, die sich durch «gängige Medizin» im Stich gelassen fühlen: «Da ist jemand wie ein guter Vater. Da ist jemand, der mich zurück in meine Mitte – in die Einheit mit Gott führt», so die Empfindungen vieler Menschen, damals wie heute.

«Vater Wolf», wie er liebevoll genannt wurde, war ein frommer Mann. Das Gebet, gerade auch im Kreise seiner Familie, war ihm wichtig. Es wird davon berichtet, dass er mindestens drei Stunden am Tag dem Gebet – dem Gespräch mit Gott – widmete und täglich zur Heiligen Messe ging. Gott die Ehre zu erweisen, stand in der Mitte seines Lebens.

Ihm wurde die Gnade geschenkt, aus einem tiefen Gottvertrauen heraus den Menschen Trost und Heilung zu vermitteln. Die Verheissungen der Heiligen Schrift, «geht hinaus und heilt alle Kranken und legt ihnen die Hände auf», war ihm konkrete Weisung, die er umsetzte.
Die Kirche damals sah es nicht gerne, wenn «ein Heiler» herum ging – und auch noch Erfolg hatte. Und so wurde ihm dieses Tun zunächst verboten. Doch die Notleidenden beschwerten sich und so bekam er ein Jahr später «die Missio», um in den umliegenden Dörfern nun im Auftrag der Kirche das gelebte Wort der Schrift weiter zu geben.

In seine Gedenkstätte, eine modern gestaltete Krypta in Neuenkirch, wurde auch sein Grab integriert. So brachen wir auf, Vater Wolfs Grab und den neu angelegten Wanderweg mit Meditationstexten zu besuchen.

Der gut einstündige Rundweg führt durch idyllische Gegend zur Rippertschwand mit einen schönen Blick auf den Pilatus. Einige Gehöfte aus der damaligen Zeit stehen noch. So auch sein Wohnhaus! Man kann sich gut vorstellen, wie er lebte und wirkte, wir er täglich zur Kirche hinab ging und wie er jeden Montag die Nachbarn zum gemeinsamen Gebet versammelte.

» niklauswolf.ch/
Vater Wolf
23.07.2019
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Fotograf/-in
Sabine Zgraggen

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Felix Zgraggen
Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 23.07.2019
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