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1. Advent mit Syrischem Patriarch

ACN Gast —  Informationsbeauftragte Luzia Wicky-Rensch mit Patriarch em. Gregorios III Laham<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-waedenswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>260</div><div class='bid' style='display:none;'>3837</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>
Ein neues Kirchenjahr beginnt mit einem neuen Blick.
Augen auf für Menschen in Syrien.
Felix Zgraggen,
Die Adventszeit beginnt mit einem «hohen Gesandten» aus dem nahen Osten. » Kirche in Not hat den emeritierten Patriarchen von Damaskus eingeladen, damit er uns Kunde bringt, wie es um «die Christenheit» jenseits von Europa steht. Mit viel väterlicher Herzlichkeit, Charisma und den Erfahrungen eines weit Gereisten vermochte Patriarch em. Gregorios III. Laham aus Damaskus, singend und frei sprechend in den Gottesdiensten von diesem Wochenende unseren Horizont zu erweitern!

Die Lesungen verwiesen auf Jerusalem, «die Stadt auf dem Berg», ausgewählt, um die Gläubigen zu sammeln. Jerusalem, das sei die «Mutter aller Gläubigen», also auch «unsere Mutter». Wieso könne er das so sagen? Weil lange vor Rom, vor Konstantinopel, vor... hier die Auferstehung geschah. Hier wurde der Tod in Jesus Christus entmachtet und das Leben begann. Das wahre und ewige Leben.

Wenn wir Christus folgen, dann heisst dies, die Kreuze dieser Welt mit zu tragen, bis sie sich zu dieser «Frohen Botschaft» hin verwandeln. Es heisst, dass wir zur «Frohen Botschaft – zur Botschaft vom neuen LEBEN» werden sollen, in dem wir stellvertretend für Christus Bedürftigen helfen. Ja, es kommen viele Flüchtlinge nach Europa. Sie klopfen an. Ja, sie wollen Anteil und Sicherheit. Aber, noch tiefer, wollen sie auch die «Frohe Botschaft» erfahren!

Patriarch Gregorios rief uns auf, auch «Märtyrer» zu sein. Denn das Wort bedeutet «Zeuge-Sein». Wir dürfen und sollen ZeugInnen des LEBENS sein. Des neuen Lebens, das Christus uns anbiete. Wir müssen keine Angst haben, sondern dürfen Auskunft geben über das, was auch uns lebendig werden lässt. Umgekehrt hören wir auch «Worte des Lebens», wie sie uns aus dem Koran oder der jüdischen Lesart der Heiligen Schrift berichtet werden. Dies sind die Dialoge, die ausstehen. Darum wird es in Zukunft gehen!

Mit Kraft und Herzensweite, verkündete er uns das Wort und sagte nicht ohne Schmunzeln, dass er sich unsere Kirche genau angesehen habe. Ihm wäre aufgefallen, dass es keine Engeldarstellungen an den Wänden habe… Aber dann sah er sich nach den Ministranten um, blickte zum » Kirchenchor, der heute vorne stand und erkannte: «HIER SIND DIE ENGEL», sie sind schon da! - Und mit Engelsstimmen haben sie heute moderne Adventslieder gesungen unter der Leitung von Christian Enzler.

Der ganze Kirchenraum war erfüllt von Segen und der «Wärme des Glaubens aus dem Heiligen Land». Wir sind dankbar, dass wir durch ihn auf die vielen Projekte von Kirche in Not aufmerksam gemacht wurden.

Im grossen Etzelsaal ist bis Dienstagmorgen, den 10.12., nach dem Rorate Frühstück, die Wanderausstellung » «Verfolgte Christen» aufgebaut. ACN Kirche in Not möchte damit verfolgten Christen eine Stimme geben, sensibilisieren und zum Nachdenken anregen. Es lohnt sich, die anschaulichen Tafeln zu lesen, und es gibt einen Wettbewerb.

Wir danken, dass wir immer wieder gute Impulse von unseren Glaubensgeschwistern aus der ganzen Welt erhalten und dazu gehören!

» Adventsaktion "Ein Tropfen Milch"
» Interview mit Frau Wicki-Rensch von ACN Kirche in Not


1. Advent mit Patriarch em. Gregorios
01.12.2019
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Fotograf/-in
Sabine Zgraggen

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Felix Zgraggen
Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 08.12.2019
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