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Viertes Treffen der «Solo-Plus-Gruppe»: Fragen rund ums «Single-Leben"
Und was ist mit einer Vision für die Zukunft?
Sabine Zgraggen,
Zum vierten Mal traf sich die «Solo-Plus-Gruppe» und finalisierte die Fragen rund um das «Single-Leben» hin zu einer möglichen Vision. An diesem vierten Nachmittag fragten wir uns:
  1. Wofür suche ich Gemeinschaft? Gibt es eine Vision?
  2. Mit was für Menschen möchte ich mich umgeben?
  3. Wie stelle ich mir geistlich ein gemeinsames Leben vor?
  4. Könnte ich mir vorstellen in einem gemeinsamen Haus zu wohnen?

Bei der ersten Frage kamen interessante Aspekte zusammen. Genannt wurde: «Sich-Vorbereiten auf die ewige Heimat». Beim «Älterwerden Hilfe haben». «Nicht alleine sein – Gemeinschaft erfahren». «Andere unterstützen wollen». «Einen gemeinsamen Auftrag wahrnehmen». «Gemeinschaft als Kraftort erfahren».
Beim zweiten Punkt zeichnete sich schnell ein Konsens ab: «Christlich und katholisch gesinnte Menschen» sollten sich zusammen tun, denn es wäre wichtig, sich auch über Fragen des Glaubens austauschen zu können. Die Wohngemeinschaft könnte «durchmischt sein» – «Generationen übergreifend». Es können nur Menschen sich in eine Gemeinschaft begeben, welche über ein genügend hohes «Mass an Selbsterkenntnis» verfügen und die tolerant anderen gegenüber sein können.

Bei der dritten Frage nach einem «gemeinsamen geistlichen Leben», variierten die Bedürfnisse. Anhand einer Skala konnte sich jeder eintragen: Wie gross ist dein Gemeinschaftsbedürfnis? Wie christlich sollte es sein? Das Gemeinschaftsbedürfnis bewegte sich im Mittelfeld. Schwerpunkt tendenziell auf christliche Formen, welche aber nicht streng regelmässig sein müssten. Ideen wie: Bibel lesen. Kreative Anlässe, bis hin zu musikalischen Angeboten machten die Runde. Aber auch, gemeinsam zu essen.

Die vierte Frage, ob man sich vorstellen könnte in einem gemeinsamen Haus zu wohnen, wurde durch die Bank als beste Möglichkeit empfunden. Zwar gibt es auch einzelne, die sich eine richtige WG vorstellen könnten, dann aber auch nur mit einem je eigenen WC-Bad. Ein Konsens zeichnete sich ab, dass es verschiedenen Wohnungen sein müssten, die aber in einem Haus oder Block – bis hin in einem Quartier liegen könnten. Wenn es mehrere Wohneinheiten gäbe, könnte sich ein «Rotations-Modus» bilden, wo man sich jeweils trifft. Auch Gemeinschaftsräume wurden diskutiert.

Zum Abschluss hin wurde eine «Fantasie-Hausregel» entworfen und jeder konnte sagen, was für ihn zentral wäre. Dabei kam Folgendes zusammen:
  • Putzarbeiten werden mittels Plan festgelegt
  • Ruhezeiten
  • Rückzugsmöglichkeiten und Intimsphäre werden sichergestellt
  • Gemeinsame Gebetszeiten sind möglich
  • Variable – spontane Gemeinschaftszeiten
  • Tier-Akzeptanz
  • Toleranz und Liebe
  • Konflikte werden konstruktiv ausgetragen – Störfaktoren direkt ausgesprochen
  • Bei Abwesenheiten werden die anderen informiert
  • Grundsätzliche Offenheit für die Talente des jeweils Anderen
  • Gewisse Verbindlichkeit und Selbstverpflichtung
  • Kritikfähigkeit
  • Raum für Kreativität / Instrumente / Malen

Fazit der vierteiligen Austauschrunde: Es zeigte sich, dass immer wieder andere Interessenten zum Gesprächskreis hinzu kamen. Der Austausch wurde von allen als wertvoll erachtet. Geteilte Zeit und Gedanken sind das Hauptanliegen aller. Ob dies in eine WG münden, oder auch mittels wöchentlicher/monatlicher Anlässe befriedigt werden kann, ist offen. Alle Teilnehmenden sagten, bei Krankheit wäre es wichtig und schön, wenn man sich bei der Gruppe melden könnte. Die Hemmschwelle «gegenüber Fremden» sich zu melden, ist zu gross.

Es wurde festgelegt, dass sich die «SOLO-Gruppe» wieder trifft und weitere Angebote überlegt. Da einige an den Daten nicht teilnehmen konnte, wurde auch schon vorgeschlagen, die geführten Gesprächsrunden wieder einmal anzubieten.

Wer sich über diese «SOLO-Gruppe» informieren möchte, wendet sich an , oder jemanden vom » Pfarreiteam.

Infoseite » Solo+

Heiligabend allein? - Herzliche Einladung, gemeinsam zu feiern: » Offene Weihnachten


Solo+ Teil4
08.12.2019
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Fotograf/-in
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Bereitgestellt: 13.03.2020
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