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Es braucht nicht viel

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Irgendwo im Reidholz traf Felix Zgraggen zwei erfahrene Leiter von Jungwacht Blauring Wädenswil und verwickelte sie in ein spannendes Gespräch ...
Felix Zgraggen,
Jubla Wädenswil ist ja bekannt dafür, kreativ zu sein: Jetzt habe ich gehört, dass ihr etwas ganz Neues vor habt?
Wir möchten schon Kinder ab dem 1. Kindergarten bis zur 1. Klasse einladen zur alternativen Freizeitgestaltung: gemeinsam mit andern Abenteuer erleben im Wald und generell in der Natur. Die Möglichkeiten heute, einfach so in den Wald spielen zu gehen, sind kaum mehr da. Kinder verbringen mehr Zeit als früher alleine vor Bildschirmen oder andern elektronischen Geräten. Da möchten wir einen Ausgleich ermöglichen, der alle Sinne anspricht, gut tut und Kinder in ihren individuellen und sozialen Fähigkeiten fördert. Unser Jugendverein ist völlig frei vom gängigen Leistungsdruck. Man kann kommen und einfach mal ungezwungen Spass und Abenteuer erleben.

So kommt es mir gerade vor: nach ein paar Schritten zu Fuss ist man unter Bäumen, hört die Vögel zwitschern. Ihr habt inzwischen Feuer gemacht, das Holz knistert, und schon ist alles ganz anders? Es braucht eigentlich nicht viel – schon ist man mitten in einer anderen Welt und erlebt Gemeinschaft. Wie kommt ihr persönlich dazu, euch für dieses neue Projekt zu melden?
Wir sind beide bei Jungwacht Blauring dabei, seit wir zur Schule gingen. Zusammen mit andern erfahrenen Leiterinnen und Leitern mit J+S Leiterausbildung im Alter von 21-25 Jahren möchten wir noch einmal etwas Neues starten. Die Kinder unserer ehemaligen Gruppen sind inzwischen gross und selber Leitende, d.h. wir haben wieder mehr Zeit. Je älter Kinder sind, desto mehr kommen sie zu uns. Bei den jüngeren könnten wir mehr aufnehmen. Unsere Motivation ist schliesslich, dass es mega Spass macht mit den Kindern solche Abenteuer zu erleben! Neu ist auch, dass wir bei den Kleinsten nur jedes zweite Wochenende am Samstag zum Treffen einladen. So kann man immer ein Wochenende auch zu Hause in der Familie verbringen.

Muss man ein Sackmesser mitnehmen?
Wenn wir am Samstag in den Wald gehen, machen wir grundsätzlich das Gleiche, was wir mit den Grossen auch machen, sprich Spiele, Singen, ein Feuer machen … Wir geben keinem Kind einfach so ein Sackmesser in die Hand. Wenn ihm die Eltern eins mitgeben, dann können wir ihm schon zeigen, wie man damit umgeht und worauf man achtet, dass man sich nicht verletzt. Auf Sicherheit sind wir bedacht. Der Kontakt zu den Eltern ist sehr wichtig. Sie müssen wissen, wer wir sind und was wir mit den Kindern unternehmen in den zweieinhalb Stunden.

Wer kann bei euch mitmachen?

Alle, Buebe und Meitli aus Wädenswil und Au oder der Umgebung. Was sollen die Kinder mitbringen? Neugierde, Offenheit, Lust auf ein Abenteuer. Wenn es ein paar Tropfen regnet, dass man sich sagt, jetzt nehme ich halt die Regenkleider mit und gehe trotzdem. Das Kind kommt mal mit dreckigen Kleidern nach Hause und riecht unter Umständen nach Rauch, damit muss man leben können.
Warum sollen die Kindergärtler gerade in diesen Verein kommen?
Mit Jungwacht Blauring im Rücken sind wir solide aufgestellt und können auch grössere Projekte angehen und Infrastruktur nutzen. Wenn sie nach den Füchsli in die älteren Gruppen übertreten, können sie zwei Wochen ins Sommerlager mit, wo man zeltet. Wir haben ein Skilager, wo man den Tag auf der Piste verbringt und am Abend im Haus ist. Alles sehr günstig. Es ist ein ganzer Verein dahinter, eine grosse Gemeinschaft, mit viel Know How und Erfahrung. Die gemeinsamen Abenteuer schweissen auch mehr zusammen als vielleicht anderswo. Es entstehen Freundschaften fürs Leben. Was man hier aufbaut, hört oft nicht auf, auch wenn man einmal aus dem Verein draussen ist. Man trifft sich weiter und unternimmt gemeinsam etwas.

Warum nennt ihr die Neuen «Füchsli»?
Bei uns ist es Tradition, dass die Gruppen Tiernamen haben. So haben wir nach einem kleinen, schlauen, herzigen Tier gesucht, das im Wald zu finden ist.

Wann geht es los?
Die Werbung mit Plakaten und diversen Hinweisen läuft. Anmelden kann man sich auf unserer Homepage www.jublawaedi.com und los geht es am ersten freien Wochenende nach den Sommerferien, sprich am 2. September 2017. Der Jahresbeitrag für die Füchsli beträgt lediglich 50.–Franken.
Vielen Dank für das Treffen im Wald. Vielen Dank für euer ehrenamtliches Engagement. Euer inneres Feuer ist spürbar: wir wünschen euch viel Glück mit dem Neustart und euren Füchsli!

Mit Mario und Vale sprach Felix Zgraggen.
Bilder: gedankenfotografie.ch
Füchsli
23.05.2017
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Fotograf/-in
Sabine Zgraggen

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Felix Zgraggen
Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 02.06.2017
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