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Zimbabwe, Weltgebetstag

Weltgebetstag aus Simbabwe 2020 —  von Nonhlanhla Mathe<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>oeme.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>346</div><div class='bid' style='display:none;'>2860</div><div class='usr' style='display:none;'>121</div>
Alles in Allem ein gelungener Abend
Gabriela Arnold,
«Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg!»

Das Thema des Weltgebetstags 2020 ist ein Satz aus der Geschichte «Heilung am Teich Betesda», die im Johannes-Evangelium steht, Kapitel 5, Verse 2-9. Es ist die Aufforderung, mit der Jesus die Heilung eines seit langer Zeit kranken Menschen bewirkt; dieser hatte bisher geglaubt, um gesund zu werden, müssten ihn andere Menschen zu einer bestimmten Zeit zum Teich tragen.

Die Frauen aus Zimbabwe, die die Liturgie zum WGT 2020 verfasst haben, sehen diese Geschichte vor dem Hintergrund der politischen Situation ihres Landes. Von 1980 bis 2017 führte Robert Mugabe ein tyrannisches Regime. Von der Präsidentenwahl im Jahr 2018 erhoffte sich die Bevölkerung einen Wandel. Leider hat sich die Situation unter dem neuen Präsidenten Emmerson Mnangagwa nicht wesentlich verbessert.

Die Kirchen setzen sich nun ein für die Erziehung zum Frieden und für den Weg der Versöhnung. Und so verstehen auch die Verfasserinnen der Liturgie den Satz aus dem Johannes-Evangelium als Aufforderung, selber Verantwortung zu übernehmen auf dem Weg der Liebe zu Frieden und Versöhnung.

Am 6. März 2020 wurde überall auf der Welt der Weltgebetstag in vielen Sprachen gefeiert. Mit den Worten der Zimbabwerinnen beteten wir für Frieden und Wohlergehen in Zimbabwe und auf der ganzen Welt.

Jedes Jahr feiert auch eine Gruppe von Frauen der Evangelischen Taufgesindten, der Evangelisch Methodistischen Kirche, der Reformierten Kirche und der Katholischen Kirche den Weltgebetstag im Turnus. Dieses Jahr fand der Abend bei uns in der Katholischen Kirche statt. Mit afrikanischen Klängen und wunderschönen Bildern, wurden die Besucherinnen und Besucher, durch Zimbabwe geführt. Was es heisst, in Zimbabwe zu leben, stellten die Frauen mit eindrücklichen Texten und kleinen Theaterstücken dar.

Die Kollekte ging an zwei Projekte in Zimbabwe, dem „Envision Zimbabwe Womens Trust“, die Frauen bei der Umsetzung Ihrer Rechte hilft. Hier geht es schwerpunktmässig um die Bekämpfung von Gewalt an Frauen, sowie geschlechterspezifischer Gewalt.

Das zweite Projekt ist eine „Frauenspargruppe“: Verwitwete und alleinerziehende Frauen, haben es in Zimbabwe besonders schwer. Sie verlieren häufig ihr Hab und Gut und werden von der Familie ihres Mannes ausgeschlossen. Bei der Frauenspargruppe bezahlt jede Frau regelmässig einen kleinen Betrag in einen Sparfond, den dann jede Frau reihum als Startkapital erhält, mit dem sie ein kleines Geschäft aufbauen kann. Eine kleine Imbissbude, einen Garten, Nutztiere oder eine Nähmaschine anschaffen kann. So lernen die Frauen sparen, planen, investieren und finanziell auf eigenen Beinen zu stehen und entrinnen so der schlimmsten Armut. Wir bedanken uns für die grosszügige Spende.

Auch allen Mitwirkenden, der Band, den Tänzerinnen, dem Hauswart, der die Technik zur Verfügung gestellt hat. Dem Pfarrteam, für die Benutzung der Kirche. Alles in Allem ein gelungener Abend.
Weltgebetstag Simbawe
07.03.2020
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zvg

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Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 07.03.2020
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