Menu

Ewige Leiblichkeit

Marienlob <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Sabine&nbsp;Zgraggen)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-waedenswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>306</div><div class='bid' style='display:none;'>4510</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>
Gott erwählt das Niedrige und vollbringt damit grosse Taten, so jubelt Maria als sie Ellisabeth begegnete
Felix Zgraggen,
Patrozinium St. Marien 2020
Jedes Jahr feiern wir am Sonntag nach dem 15. August, Mariä Aufnahme in den Himmel, das Patrozinium unserer Pfarrei Sankt Marien. Deshalb war die Kirche überaus festlich mit zahlreichen wunderschönen Blumengestecken geschmückt und auch frischer Kräuterduft durchzog die Luft. Warum das alles? Weil sich an Maria gezeigt hat, was uns allen verheissen ist: Auch wir werden mit unserem seelischen Leib bei Gott sein. Auch wir werden aufgenommen in den Himmel, in die ewige Gemeinschaft. An Maria hat sich unsere tiefste Hoffnung verwirklicht.

Nun kann man sich fragen: Ist dieser zentrale Glaubenssatz einer leiblichen Aufnahmen in den Himmel heute noch vermittelbar? Wer glaubt noch an ein «ewiges Leben», und dann auch noch «leibhaftig»? Genau darum geht es: Sich mit diesen wichtigen Lebens- und Glaubensfragen auseinander zu setzen, weshalb es die jährlichen Feste und Sonntage gibt. So sagte Diakon Felix eingangs bei der Begrüssung: «Mit Maria sind wir auf der sicheren Seite!», denn es geht um einen inneren Weg, ein beständiges «Sich-Ausrichten» auf diese ewigen Wahrheiten. Wenn wir uns im Gebet Maria zuwenden, wenn wir die Glaubensgeheimnisse, wie sie uns die Bibel und die Tradition der Kirche verkünden, betrachten und etwa den Rosenkranz beten, werden wir CHRISTUS tiefer verstehen lernen. Kein Gebet, das an Maria geht, dient ihr selbst. Sie war und ist die «Magd des Herrn». Wer Jesus besser kennen lernen möchte, dem sei der Weg mit Maria empfohlen.

So waren der feierliche Einzug mit sieben Ministranten am Samstagabend, die geschmückte Kirche, der feierliche Gesang in allen vier Gottesdiensten – sei es durch die Schola Gregoriana unter der Leitung von Christian Enzler am Sonntagmorgen oder durch unsere Organistin Johanna Jud, in Gemeinschaft mit dem zahlreich erschienen und mitfeierndem Volk – ein würdiger und angemessener Ausdruck der Freude und des Dankes. Die Frauengruppe um Elisabeth Frei organisierte zudem einen grosszügigen Apéro im Anschluss an die 10 Uhr Messe am Sonntag.
Diakon Felix führte in seiner Predigt aus, dass die Leiblichkeit eines jeden Menschen hoch zu schätzen sei! Darin käme zum Ausdruck, dass Gott sich nach der Gemeinschaft mit einem jeden von uns sehnt und wir auf diese Weise zu einem echten Gegenüber werden! Unsere Identität als Hans oder Susanne, unser ganzes Leben mit all den gemachten Erfahrungen, wird ein ewiges Daheim und eine erlöste Vollendung finden. Der sichere Weg zu dieser Vollendung, ist die spirituelle und geistige Heimat in Jesus Christus.

Es wurden auch einige Gaben der Schöpfung aufgezählt, Kräuter mit ihrem betörenden Duft und heilenden Wirkung wie Rosmarin, Salbei, Melisse, Sonnenblume, Minze… - Gott wählt das «Niedrige» aus, das was «irdisch» ist, und möchte, dass es uns zum Heil wird. So sind auch wir «Irdische» eingeladen, mit Gottes Führung und seiner verwandelnden Kraft, zum Segen für die Welt zu werden.

Auch die kleineren Kinder haben in der Chinderchile ihren Gottesdienst gefeiert und dann ihre gebundenen Kräutersträusse zur Segnung in die Pfarrkirche gebracht. Herzlichen Dank auch an die Frauen der Chinderchile, Mirjam Rappazzo und Valérie Steinfeld-Blattmann.
Patrozinium Sankt Marien 2020
16.08.2020
17 Bilder
weitere Bilder anzeigen
Fotograf/-in
Sabine Zgraggen

Ähnlich

Pfarrei St. Marien
Röm.-kath. Pfarramt
Etzelstrasse 3
8820 Wädenswil
044 783 87 67
Felix Zgraggen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Sabine&nbsp;Zgraggen)</span>
Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 17.08.2020
social facebook