Menu

Christkönig 2020

Segen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Sabine&nbsp;Zgraggen)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-waedenswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>318</div><div class='bid' style='display:none;'>4681</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>
An diesem letzten Tag im kirchlichen Jahreskreis feiern wir Jesus als König und fragen nach, was dies bedeutet.
Sabine Zgraggen,
An diesem letzten Tag im Kirchenjahr nehmen wir normalerweise die neuen Ministranten auf. Wegen der Corona-Einschränkungen wurde in diesem Jahr darauf verzichtet. Das gab dem Hochfest seine besondere Note zurück. Denn wenn wir heute, in Corona-Zeiten, Jesus als König feiern, müssen wir uns schon fragen, was dies heisst.

Die Lesungen und auch das Evangelium sind endzeitlich geprägt. So ging es bei Paulus in seinem Brief an die Korinther um die Reihenfolge der Auferstehung. «Erst Christus, dann wir, dann die ganze Schöpfung». Es ging darum, dass in Christus, der Tod endgültig besiegt ist. Das ist schwer zu begreifen, was das heisst.

Im Matthäus Evangelium, Kapitel 25: Der Menschensohn wird sich auf den Thron setzen und die Menschen voneinander scheiden. Dazu erzählte unser Vikar eine Geschichte. Ein König in einem grossen Reich wollte zum Frieden beitragen. Es war sein Ansinnen, einen grossen Krieg zu beenden. Dafür nahm er in Kauf, alles zu verlieren: Sein weltliches Reich, seine Familie, einfach alles. Und so kam es denn auch. Schlussendlich wurde er hintergangen, alles wurde ihm weg genommen und er starb auf einer einsamen Insel 1920. Es war von Kaiser Karl I. aus Österreich die Rede.

Durch unsere Taufe gehören auch wir zu einem Reich, welches sich nicht anhand von Staatsgrenzen orientiert, sondern seine Existenz der Verbundenheit mit Christus verdankt. Mit IHM verbunden zu sein, schenkt einen neuen GEIST. Dieser Geist lässt uns das Leben und die Welt aus einer anderen, freieren Perspektive sehen. Wir sind Diktatoren und Strömungen nicht orientierungslos ausgesetzt! Wir haben eine unabhängigere Perspektive und können, wenn wir auf Christus schauen, Ungerechtigkeiten gegen die Menschenwürde erkennen. Wenn die Liebe zu Gott grösser als die Angst vor irdischen Strafen ist, können wir für viele Menschen zur Hoffnung werden.

Die Fürbitten griffen nochmals auf, worum es geht: Den Kranken, Schwachen, Entrechteten und Einsamen aktiv beizustehen! Denn in ihnen begegnet uns Christus und wir IHM. – Es geht um einen geschwisterlichen Geist, weil wir alle Getaufte sind. Dies betrifft besonders alle Pfarreimitglieder. Wir beten aber auch für unsere Verstorbenen, welche nun die Herrlichkeit Gottes sehen können.
Zum Schlusssegen brach wieder einmal die Sonne durch das Fenster hindurch. Man gewann den Eindruck, dass Gott Freude an unserer Gemeinschaft hat!

Im Etzel-Zentrum wurde der Gottesdienst ebenfalls übertragen, so dass die mehr als 50 Gläubigen alle mitfeiern konnten. Es wird in den nächsten Tagen weitere technische Verbesserungen geben, so dass wir niemanden wegschicken müssen und es auch hier ebenfalls Freude macht, dabei zu sein.

Gebet am Morgen
Die Nacht ist vergangen, ein neuer Tag ist da. DU selbst, Christus, Licht der Welt, ewig neuer Tag der Erde, auferstanden stehst du über die Welt hin da und wartest auf mich. DU bist meine Freude, die Helle meines Herzens, DICH bete ich an. Ich liebe dich. Hol mich in dich. In dir und durch dich will ich tun, was zu tun ist, heute. Ich gehöre dir. Verschenk mit an die Meinen. Lass sie und mich nur immer IN DIR sein. In dir ist alles. Amen
Silja Walter

» Aufzeichnung Radio Maria
Christkönig 2020
22.11.2020
5 Bilder
weitere Bilder anzeigen
Fotograf/-in
Sabine Zgraggen

Ähnlich

Pfarrei St. Marien
Röm.-kath. Pfarramt
Etzelstrasse 3
8820 Wädenswil
044 783 87 67
Felix Zgraggen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Sabine&nbsp;Zgraggen)</span>
Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 22.11.2020
social facebook