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Hilfe für Libanon

DSC_6092 (Foto: Beat Wiederkehr): Referat Libanon
Der Libanon befindet sich in einer katastrophalen Situation. Mit unserer diesjährigen Adventskampagne wollen wir mithelfen, Not zu lindern und ein Stück weit Hoffnung zu schenken. Wir freuen uns, dass der libanesische Pater Georges Aboud am Samstagabend vom 20. November und am Sonntagmorgen vom 21. November um zehn Uhr mit uns die Heilige Messe feiert. Im Anschluss an den Vorabendgottesdienst vom Samstag berichtet er uns aus erster Hand über die schwierige Situation und Erfahrungen der Zuversicht in seinem Land. Sie sind herzlich dazu eingeladen.
Beat Wiederkehr,
Wir alle erinnern uns noch an die schreckliche Explosion vom 4. August 2020 im Hafen Beiruts. Das Unglück ist Höhepunkt einer Katastrophe, die mit dem Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 begonnen hat. Das ganze Land leidet seit zwei Jahren unter Misswirtschaft, Korruption und an einer Bankenkrise. Die Währung befindet sich im freien Fall. Seit vielen Monaten verfügt das Land über keine Regierung. Zudem wütet die Corona-Pandemie. Die Menschen sind verzweifelt. Mehr als zwei Millionen leben in Armut. Sie kämpfen ums Überleben. Es fehlt am Nötigsten: Essen, Kleidung, medizinische Grundversorgung, Obdach. Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat.

Erzbischof Issam John Darwish erzählt: «Jetzt kämpft unser ganzes Volk darum, seine tägliche Nahrung zu bekommen. Wir werden alles tun, um in diesen schwierigen Zeiten an seiner Seite zu stehen.» Trotz allem Leid blickt Pater Raymond Abo optimistisch in die Zukunft Libanons: «Papst Franziskus gibt uns Hoffnung, dass wir dieser Krise trotzen können. Er ruft die Weltkirche auf, uns nicht fallen zu lassen. Der Papst wird die Kirche im Libanon nicht aufgeben. Warum sollten wir uns vor anderen fürchten, wenn wir an Jesus Christus glauben?»

Der Zusammenhalt der Menschen im Libanon berührt. Christen, Muslime und Angehörige anderer Religionen handeln gemeinsam. Von den Organisationen bis zu den einzelnen Menschen stehen alle für die gleiche Sache ein. Auch «Kirche in Not» arbeitet mit lokalen Verantwortlichen Hand in Hand zusammen. In den vergangenen Monaten konnten mit diesen Initiativen vielen Menschen mit Essenspaketen, medizinischer Hilfe und Wiederaufbau geholfen werden. Gebäude lassen sich rasch wieder aufbauen. Gebrochenen Menschen und zerstörten Existenzen wieder Lebensfreude und Sinn zu schenken, dauert länger.

Unsere Pfarrei ist überzeugt: Auch wir können den Menschen in diesen ausserordentlich schwierigen Zeiten beistehen. Mit unserer diesjährigen Adventskampagne wollen wir mithelfen, die Not im Libanon zu lindern und ein Stück weit Hoffnung zu schenken. Herzlichen Dank für jede Spende!

Sparcassa 1816 Genossenschaft, 8820 Wädenswil
Stiftung St. Marien, c/o Katholisches Pfarramt, Etzelstrasse 3, 8820 Wädenswil
Spendenkonto: 30-38138-8, IBAN CH15 0681 4276 3425 0368 1


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Bereitgestellt: 10.11.2021
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