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1. Adventssonntag

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Seid wachsam. Unsere Sehnsucht wurde geweckt.



Sabine Zgraggen,
Im Gegensatz zu den bereits seit November geschmückten Weihnachtsbäumen in den Kaufhäusern, ist die Adventszeit christlich gesehen eine eher schlichte und von den Schriftlesungen her eine ernsthafte Zeit. Dies kam am ersten Adventssonntag während der Feier gut zum Ausdruck. Allerdings war dies auch der Auftakt unseres Chores unter der neuen Leitung von Christian Enzler: Er hat es verstanden, bekannte Adventslieder eindrucksvoll und beschwingt am Klavier und auf seiner Geige zu begleiten und gleichzeitig zu dirigieren. Für einmal stand der Chor vorne gut sichtbar. So sahen wir, wie viele Stimmen es für ein Gelingen braucht. Die Lieder vermochten es, unser Herz auf die Adventszeit einzustimmen, was einem manchmal wegen all den Terminen schwerfallen kann.
In seiner Predigt führte Pfarrer Peter Camenzind aus, dass es in Kindheitstagen gut gelang, sich auf Weihnachten zu freuen. Wie die Spannung stieg und durchs Schlüsselloch geschaut wurde in der Vorfreude, dass dort etwas Besonderes geschieht. Dies passte zum Motiv der «Türe», wie sie auch in der Heiligen Schrift immer wieder erwähnt wird und ihre Zuspitzung darin findet, dass Christus diese Türe sein möchte. Die Türe, zu SEINEM neuen Reich, das sich vom rein Weltlichen unterscheidet. Der Ruf ereilt uns durch die Propheten, wachsam zu sein und zu bleiben! Doch das falle uns allen schwer, wie er sich auch an seine Militärzeit erinnerte, wo er auch Wache halten musste. Umso wichtiger, dass wir wissen, dass wir es nicht alleine schaffen und machen müssen. Jeder von uns ist mal dran, wachsam zu sein und den anderen Wichtiges zu melden. Als Gemeinschaft gelinge dies besser.
Am Ende dieser Feier verwies Peter nochmals auf unsere besondere » Adventsaktion, die uns dieses Mal in den Kosovo führt. Pfarrer Don Marjan Uka habe eine wichtige Aufgabe übernommen, Frieden und Liebe für das ganze Volk im Kosovo zu bringen und auch das christliche Erbe der letzten Jahrhunderte wieder fruchtbar werden zu lassen. Es ist eine echte Pionierarbeit, die dazu führte, dass in den letzten 7 Jahren bereits zwei neue Gemeinden aufgebaut werden und eine Kirche dem Heiligen Abraham geweiht werden konnte. Dies als starkes Zeichen für einen friedlichen Dialog mit der muslimischen Bevölkerung, die ebenfalls sehr angetan von diesem Zeichen ist. Der Hunger nach geistiger Erneuerung ist gross. Es gibt noch viel Arbeit, damit vielen Worten auch Taten folgen können! Helfen wir auch auf diese Art und Weise mit, einen Beitrag zum Frieden in der Welt zu leisten.
Im Anschluss gab es wie immer das Chile-Kafi, mit frischem Zopf und Brot, heissen Getränken, wo sich Jung und Alt traf und austauschte – und man noch lange zusammen sass.
1. Advent
03.12.2017
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Sabine Zgraggen

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Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 03.12.2017
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