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Vom wichtigsten Wort im Leben

Daniel Brun<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-waedenswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>111</div><div class='bid' style='display:none;'>873</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>
Kanzeltausch zu Beginn der Gebetswoche um die Einheit der Christen: zu Gast bei uns war Pfarrer Daniel Brun von der reformierten Kirche Wädenswil
Sabine Zgraggen,
Gleich zu Beginn seiner Predigt, fragte Pfarrer Daniel Brun die GottesdienstbesucherInnen, welches Wort sie als das wichtigste Wort in ihrem Leben nennen würden – und gab allen ein wenig Bedenkzeit.
Danach führte er die Zuhörenden mit Schwung auf eine kleine Gedankenreise nach Jamaika, zum kleinen Usain Bolt. Jenem Mann, der mit seiner besonderen Armgeste und seinen Weltrekorden im Sprinten die Sportgeschichte änderte. Usain war von klein auf jemand, der kaum zu bremsen war. Er rannte am liebsten die Berge rauf und runter. Ein weiser Landarzt, den die besorgten Eltern aufsuchten, riet ihnen, den Jungen nur rennen zu lassen! Und so wurde in der Akzeptanz des Jungen, so wie er ist, der Weg dafür gelegt, dass er seine Talente ausleben konnte.
Es war das unbedingte JA der Eltern zu ihrem Kind, so wie es war, das den Weg für ihn ebnete. Und dieses JA ist es in allen Lebenslagen, das uns weiterbringt. Das JA zu uns selbst und zu dem wer wir heute sind. Zu unseren Fehlern und Stärken. Auch in der Bibel gäbe es weitaus mehr JAs (344) als NEINs (59).
Gottes JA zu seiner Schöpfung und auch zu uns, stehe dabei über allem! Dies mache schliesslich die Berufungen und Wege aus, die wir gehen können. Natürlich wäre das im Alltag nicht immer leicht umzusetzen und uns werden immer wieder «Neins» begegnen. Aber, wenn das «grosse Ja» grundgelegt sei, werde es einem immer wieder gelingen, nicht aufzugeben. Als Aufgabe für die nächste Woche gab er uns mit, einmal unsere drei hartnäckigsten NEINs durch ein Ja zu ersetzen, und zu schauen, was dann passiere. Dies beträfe schliesslich auch die Ökumene.
Gleichzeitig hatte an diesem Sonntag auch César Mawanzi seinen Einstand als priesterlicher Mitarbeiter. Mit Kraft und Haltung stand er der Messe vor, so dass diese Feier, ergänzt durch wundervolle Musik am Piano durch Christian Enzler und der feiernden Gemeinde, als besonderes Highlight erfahren werden konnte. Zahlreiche erfreute Rückmeldungen – auch beim anschliessenden Chile-Kafi – gaben den Beteiligten recht, dass wir im religiösen Miteinander, auch über Kontinente hinweg, weiterkommen.
Danke.
Kanzeltausch Daniel Brun
14.01.2018
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Fotograf/-in
Sabine Zgraggen

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Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 14.01.2018
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