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Merkmale des Heiligen Geistes

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Woran erkennt man den Heiligen Geist?
Pfingstgottesdienst am 20.5. mit Choral Schola, Festpredigt und einem Gast aus Indien
zvg,
Tiefrote liturgische Gewänder, feierlicher Einzug und gregorianische Gesänge. Dies alles und noch viel mehr geschah zum Festtag an Pfingsten in unserer Pfarrei!
Angeregt durch die feierliche Musik unserer Schola, wurden alle Sinne geweckt und offenbar auch der Heilige Geist herabgerufen! Es entstand eine einmalig andächtige, feierliche und frohe Stimmung im gut gefüllten Kirchenraum! Der Gesang, unter der Leitung von Christian Enzler, ging über «sich selbst» hinaus! » Choral Schola
Diese besondere Stimmung wurde in der Festpredigt aufgegriffen und von Diakon Felix für die Ausführungen des Evangeliums genutzt!
Was sind die Merkmale des Heiligen Geistes?
So ist es zum Beispiel eine Haltung der Freude, welche Ängste zu überwinden weiss! Es sind die immer neuen Möglichkeiten, die zwischen Schwarz und Weiss entstehen. Nicht nur «Entweder – Oder»! Es ist das Stossgebet, das wir während eines Tages sprechen, wenn wir nicht mehr weiterwissen: «Zeig uns den Weg!» und wo sich eine Situation hin zum Guten verändert. Wo ist der Heilige Geist zu finden? Bei Jesus! Wenn wir uns IHM zuwenden, werden wir den Heiligen Geist empfangen! Diese Impulse sind aus dem Predigtgespräch entstanden, welches regelmässig stattfindet und wo die Gedanken der gläubigen Gemeinde einfliessen können! » Predigtgespräch

Das eigentliche Wunder, welches uns die Bibel übermittelt, und das uns viel mehr erstaunen und durchschütteln sollte, ist, dass dieser Heilige Geist an Pfingsten AUF UNS übergegangen ist! Es sind nicht etwa die «Heros», die Besonderen, die «Anderen». Nein, es sind Leute wie Du und Ich. Wie ist das möglich? Jesus hinterlässt uns, im Auftrag des Vaters, diesen Heiligen Geist! Dies ist nicht kompliziert, die Liebe Gottes ist so gross, dass es für uns «einfach» ist!

Das Leben aus diesem Geist unterscheidet sich markant von einem Leben nur nach den eigenen Wünschen, wo wir den Geist höchstens noch als Segen für unseren Willen ansehen. Als Garnitur unseres Stolzes. Vielmehr bestünde ein Leben aus dem Heiligen Geist gerade darin, dass wir unseren Willen zugunsten eines grösseren, umfassenderen Willens, der immer dem GANZEN dient, unterstellen. Keine bequeme Botschaft. Dass DARIN aber letztlich auch unser eigenes, tiefstes Glück liegt – oder läge – ist die Verheissung. Dies feiern wir heute.
Schliesslich, so betonte unser Diakon, hat Jesus in all unsere Angst und in die «verschlossenen Situationen» hinein, den FRIEDEN ausgesprochen. Einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Das Wort im Urtext der Heiligen Schrift nach Johannes, ist viel mehr als ein «Hoi Zäme», es ist der FRIEDE, der aus dem Heiligen Geist rührt. Der alle Sackgassen überwindet.

In den Fürbitten, in der Feier des Mysteriums Christi, begleitet durch ein freudig und leicht aufspielendes Piano, durften alle Gottesdienstbesucher und Besucherinnen die «bunten Farben» in der Liebe Gottes spüren. Auch unser besonderer Gast, Bischof Tomas Eusebius aus Indien, die fünf Ministranten, die fleissig den Weihrauch schwenkten, die Sakristanin, Lektorin, trugen zu diesem wunderschönen Gottesdienst bei.
Das im Anschluss besonders gut besuchte Chile-Kafi mit frischem Zopf rundete den Festtag ab.

Pfingsten 18
20.05.2018
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Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 20.05.2018
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