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Patrozinium - Begrüssung Vikar Benjamin Schmid - Kräutersegnung

Patrozinium St. Marien<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-waedenswil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>156</div><div class='bid' style='display:none;'>1679</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>
Am Fest der Patronin unserer Kirche, Mariä Himmelfahrt, werden Kräuter und Blumen gesegnet, und wir begrüssen unsern neuen Vikar Benjamin Schmid.
Sabine Zgraggen,
Am Sonntag den 19.8.2018 war es wieder soweit: Die Pfarrkirche St. Marien feierte ihr Patrozinium, das Fest ihrer Patronin Maria, welches wir jeweils am Sonntag nach dem 15. August, Mariä Himmelfahrt, nachfeiern. Dafür wurde unsere Choral-Schola aufgeboten, welche lateinischen und gregorianischen Lobpreis erklingen liess, ebenfalls konnten die Gläubigen, wie es Brauch ist, Gartenkräuter und Blumen zur Segnung mitbringen. Es galt aber auch unseren neuen, jungen Vikar Benjamin Schmid zu begrüssen, der seit August das Pfarrteam ergänzt und mit seiner Festpredigt gleich «neuen Glanz» in unsere Gemeinschaft trug. Der gleichzeitig stattfindende Kindergottesdienst wurde wieder mit viel Liebe von unseren Frauen Eliane Oehler und Evelyne Haltenberger begleitet und die Kinder zogen nach der feierlichen Eröffnung in den kleinen Etzelsaal hinaus und kamen passend zur Kommunion mit ihren gebundenen Kräutersträusschen wieder zurück.

In seiner Predigt warf Benjamin Schmid die Frage auf, ob es ohne Maria nicht einfacher wäre? Und ob Jesus nicht das Wichtigste ist und bleibt, ganz im Sinne von «Gott allein genügt»? Auch in der Ökumene kämen wir doch viel schneller weiter, wenn wir auf die Verehrung Mariens verzichten würden, so seine provokante Eingangsthese. Natürlich ist das richtig, dass Jesus alleine der Weg zum Vater ist. Doch wies er in seinen folgenden Ausführungen dann intelligent darauf hin, dass gleich zu Beginn des Christentums, im zweiten Jahrhundert, die Idee aufkam, dass man doch auch die vier Evangelien zu EINEM Evangelium zusammen fügen könnte, um alle Widersprüche, die sich aus den verschiedenen Blickwinkeln auf Jesus hin ergäben, auszumerzen?

Eine zu grosse Vereinfachung würde aber, wie die ersten Christen richtig erkannten, dem Mysterium Gottes niemals gerecht werden können! Vielmehr wachsen wir auch an den Herausforderungen, wie sie in der Vielfalt der Blickwinkel auf Jesus möglich werden! Die vier Evangelien sind die vier Blickwinkel auf den EINEN, trotz einiger Widersprüche. Und der Blick auf Maria ist die Chance, Jesus aus ihrer Perspektive heraus ganz neu zu entdecken! Eine Ausdifferenzierung in viele Facetten des lebendigen Wortes Gottes, entspricht Seinen Dimensionen. Der Blick auf Maria, wie im Evangelium in der Begegnung mit ihrer Cousine Elisabeth schön aufgezeigt, führe nicht zu einem Fortgehen von Jesus. Im Gegenteil! Jedes Mal, wenn wir uns an Maria wenden, kommen wir dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes näher!

Gerade dadurch, dass sie als Frau und Mensch «Gott» empfangen hat und uns in ihrer Aufnahme in den Himmel «mit Leib und Seele» voran gegangen ist, kann sich unsere Hoffnung konkretisieren! Was IHR geschah, ist auch unser Weg. Der grosse, allmächtige und doch sich im Menschen Jesu offenbarende Gott verlange nach immer neuem Staunen und Erkunden.

Bei der Ankündigung zum reichhaltigen Apéro wies Pfarrer Markus Dettling auch gleich auf den kommenden Sonntag mit einem «noch grösseren Apéro» hin, was mit Lachen aufgenommen wurde!

Das neue Kernteam der Pfarrei ist nun komplett und wir konnten alle miteinander anstossen.
Patrozinium St. Marien
19.08.2018
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Fotograf/-in
Sabine Zgraggen, Elisabeth Frei

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Pfarrei St. Marien
Röm.-kath. Pfarramt
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8820 Wädenswil
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Felix Zgraggen
Verantwortlich: Felix Zgraggen
Bereitgestellt: 19.08.2018
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