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Markus Dettling

Das Sakrament der Taufe

Was sagt die Heilige Schrift über das Sakrament der Taufe?
“Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.” (Mt 28,19-20a)
Was bedeutet die Taufe?
Die heilige Taufe ist die Grundlage des ganzen christlichen Lebens, das Eingangstor zum Leben im Geiste und zu den anderen Sakramenten. Die Taufe bewirkt innige Verbundenheit mit Jesus Christus, sie führt in die Gemeinschaft der Kirche ein, sie befreit von Sünden. Nach der Taufe geht es darum, den Glauben zur Entfaltung zu bringen und als Christ zu leben.
Wie wird die Taufe gespendet?
Der Taufritus besteht in einem Untertauchen oder einem Übergiessen mit Wasser, wobei der Taufspender nach der Nennung des Namens des Täuflings die Worte spricht: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."
Das Untertauchen - bzw. Übergießen mit Wasser - symbolisiert einerseits den Tod der Sünde, die in der Taufe vergeben wird: Es zeigt: das Alte ist vergangen – nun beginnt etwas Neues. Das ist das „neue Leben" mit Jesus Christus, in der Gemeinschaft der Kirche.
Kann man die Taufe nur einmal empfangen?
Ja, die Taufe kann nur einmal empfangen werden, da sie ein einmaliges „unauslöschliches geistliches Siegel" der Zugehörigkeit zu Jesus Christus ist. Deshalb anerkennen die christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften die Taufe gegenseitig als gemeinsames Fundament des Christ-Seins.
Welche wesentlichen Symbole gibt es bei der Taufe?
Wasser ist ein Symbol des Lebens, geweihtes Wasser bedeutet darüber hinaus Verbindung mit Gott, dem Herrn allen Lebens. Mit diesem wird der Taufritus vollzogen.
Das Kreuzzeichen bringt die Verbindung mit Jesus Christus zum Ausdruck.
Die Salbung mit Chrisam bedeutet, dass dem Getauften Heiliger Geist geschenkt wird. Zugleich erinnert dieses Zeichen an die Salbung von Priestern, Propheten und Königen: Die Getauften sind dazu berufen, zusammen mit allen Getauften als Volk Gottes eine „heilige Priesterschaft" (1 Petr 2,5) zu werden. Sie sollen auf ihre Art Propheten werden (das heisst Sprecher im Namen Gottes bzw. Verkünder der Botschaft Gottes). Sie erhalten schliesslich eine gemeinsame königliche Würde, weil sie durch die Taufe gleichsam (Adoptiv-) Kinder Gottes sind.
Das weisse Kleid (weiss: die Farbe des Anfangs und des Festes) symbolisiert, dass nun Christus „als Gewand" (vgl. Gal 3, 37) angelegt wird.
Die Taufkerze, die an der Osterkerze entzündet wird, erinnert an den Auftrag Christi und an die Berufung der Getauften, „Licht der Welt" (Mt 5,14) zu sein, weil sie vom auferstandenen Christus „erleuchtet" werden.

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Markus Dettling
Autor:
Markus Dettling
Bereitgestellt: 13.03.2017
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